Seite wählen
Felix George Yoga Meditation Achtsamkeit

An jeder Ecke wird heutzutage Achtsamkeit als DAS Tool zur Stressbewältigung empfohlen. Aber auch Ärzte und Therapeuten setzen immer häufiger auf Achtsamkeit als adäquaten Stress-Senker. Wissenschaftliche Studien beweisen dies und die mindfulness-based stress reduction (MBSR) nach Jon Kabat-Zinn ist weltweit anerkannt. In diesem Artikel widme ich mich dem Thema, wie du Achtsamkeit während des Lockdowns für dich nutzen und mit deiner eigenen Praxis beginnen kannst.

Acht•sam•keit – drei Silben, ein Wort, eine Philosophie. Der Fokus auf den gegenwärtigen Moment ist DAS Ziel der Achtsamkeits-Praxis. Inspiriert von den buddhistischen Lehren, praktiziert mittlerweile eine Vielzahl an Menschen, auch in der westlichen Welt, diese Philosophie.

Ganz egal, ob in Yoga-Klassen, Meditationszentren oder in Apps wie 7mind oder Calm – überall begegnet uns Achtsamkeit. Und tatsächlich ist Achtsamkeit etwas, was dir helfen kann, deinen Alltag und dein Leben gelassener anzunehmen. Vorallem in stressigen Situationen kann dir eine regelmäßige Praxis zu mehr Ruhe, Gelassenheit und einem kontrollierteren Umgang verhelfen.

Stress in Alltags-Situationen

 Stell dir folgende Situation vor:

Du bist auf dem Weg zur Haltestelle und musst an einer roten Ampel warten. Dadurch verpasst du den Bus und musst 10 Minuten warten. Wie reagierst du? Fluchen? Meckern? Schlechte Laune?

Viele kennen eine solche Situation sicherlich und reagieren mit Unmut, weil der nächste Termin ansteht, weil es verlorene Zeit ist einfach nur rumzustehen und noch viele andere Gründe fallen dir dazu bestimmt ein.

Achtsamkeit im Lockdown

Und dennoch bringt es den Bus nicht zurück, noch bringt es dich schneller ans Ziel. Wie wäre es, diesen Moment so anzunehmen wie er ist und kurz innezuhalten? Tief einatmen und wieder ausatmen. Anstatt dich aufzuregen freu dich darüber, dass du 10 Minuten Zeit hast eine Pause zu machen. Ohne Smartphone, ohne Gespräche, ohne ToDo’s. Einfach atmen und genießen. Ein Ruhemoment inmitten des hektischen Alltags.

Aller Anfang ist schwer…

Zu Beginn wird dir das sicher noch schwer fallen in der turbulenten Stadt. Je öfter du dir Zeit für solche Momente nimmst und übst, desto schneller wirst du auch in Zukunft ruhiger werden.

Eine regelmäßige Achtsamkeits-Praxis kann dir nicht nur in Stress-Situationen, wie der oben beschriebenen, helfen, sondern auch deinen Alltag während des aktuellen Lockdowns erleichtern. In dem du dir regelmäßig Zeit nimmst, für dich und deine Bedürfnisse, tankst du Kraft und wirst ruhiger in dieser besonderen Situation.

Deine Ängste erkennen und reflektieren

Vielleicht leidest du an Ängsten, die vorallem aufgrund der momentanen Unsicherheit resultieren. Oder du vermisst deine Familie und Freunde. Wenn du regelmäßig diese Ängste reflektierst, deine Gefühle beobachtest und notierst, praktizierst du bereits Achtsamkeit. Alle Gefühle, die in dir auftauchen, haben ihre Berechtigung und dürfen von dir liebevoll angenommen werden. Durch Reflektion lernst du, wo diese Gefühle herkommen und kannst im nächsten Schritt versuchen die Ursache herauszufinden. Probier es einmal aus. Nimm dir einen Zettel und einen Stift und notiere die Gefühle, die du in dir wahrnimmst. Wichtig dabei ist, dass du dabei bewertungsfrei bleibst. Denn auch das ist Achtsamkeit – die Dinge und vorallem Gefühle ohne Bewertung anzunehmen.

Achtsamkeit Felix George

Ich gebe zu, am Anfang ist es nicht einfach, immer bewertungsfrei zu bleiben. Es geht bei der Achtsamkeitspraxis allerdings auch nicht ums Perfekt-Sein. Und wenn du am Anfang unterstützung brauchst, dann such dir einen Achtsamkeits-Trainer, einen Meditations-Lehrer und lass dich begleiten dabei.

Viel Freude beim Üben und wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, abonniere gern meinen Newsletter mit regelmäßigen Impulsen und Veranstaltungen – auch online – rund um das Thema Achtsamkeit und Yoga.

 

Achtsam,

Dein Felix 🙂