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Leben ist Wachstum und Entwicklung. In meinen Blogbeiträgen zu Zielen und Visionen erfährst du, wie du diese nutzen kannst, um eine Richtung für deine Entwicklung zu finden. Es reicht jedoch nicht, Ziele und Visionen zu formulieren, sie zu visualisieren und dann zu hoffen, eine Erfüllung ebenjener tritt mehr oder weniger von allein ein. Entscheidend ist, wie du mit diesen Werkzeugen umgehst, wie du sie in dein Leben integrierst und mit welcher Motivation du letztlich an die Gestaltung deines Lebens herangehst, um dein gesamtes Potential zu entfalten. Entfalte dein Potential mit den Impulsen in dem folgenden Blogbeitrag. Außerdem erfährst du mehr darüber, was (d)ein Potential ist, wie du es nutzt und welchen Herausforderungen du dich stellen solltest.

Wenn du dich bereits mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigst, dann hast du sicher bereits Überschriften wie zum Beispiel „Entfalte dein Potential“ gelesen. Viele Coaches werben mit Programmen um „die beste Version deiner Selbst“ zu entdecken. Aber was beudeutet das eigentlich? Was ist denn überhaupt das Potential?

Was sind Potentiale überhaupt?

Per wissenschaftlicher Definition ist ein Potential eine Möglichkeit bzw. eine Anlage bestimmter Eigenschaften in einem Menschen, die sehr individuell sind und deren Entfaltung und/oder Entwicklung von zahlreichen Faktoren abhängt. So hat jede:r eine andere Motivation sich persönlich weiterzuentwickeln. Auch das soziale Umfeld, die Erfahrungen sowie die materiellen Gegebenheiten sind für jeden Menschen unterschiedlich. Von daher ist es nur verständlich, dass nicht Jede:r zur Entfaltung aller Potentiale im Laufe seines Lebens gelangt.

Potentiale sind somit die Grundlage für bestimmte Fähigkeiten, die wir weiterentwickeln und im besten Falle sogar perfektionieren. So kann zum Beispiel eine besonders sportliche körperliche Veranlagung Grundlage dafür sein, im späteren Leben eine professionelle Sportlaufbahn einzuschlagen. Voraussetzung dafür ist, dass diese Veranlagung entdeckt, gefördert und schließlich immer wieder weiterentwickelt wird. Dieses Beispiel lässt sich nahezu auf alle (Lebens)Bereiche übertragen und somit nutzen, um (Lebens)Ziele zu erreichen. Wie das gelingen kann, möchte ich dir im Folgenden erklären.

Potenzial oder Potential (lat. potentia, “Macht, Kraft, leistung”)

Gesamtheit der einer Person verfügbaren Leistungsdispositionen. Diese erstrecken sich auf eine Vielzahl von einzelnen Komponenten.

Im Gegensatz zu den sichtbar werdenden Leistungen handelt es sich bei den (Leistungs)-Potenzialen nur um Voraussetzungen und Möglichkeiten, die noch der Umsetzung in reale Fertigkeiten und Handlungen bedürfen, um zu effizienten Leistungen zu werden.

Es gibt vier wesentliche Faktoren, die zusammenspielen und letztlich dazu beitragen dein Potential zu erkennen und zu entwickeln: deine Bedürfnisse, deine Motivation deine Komfortzone zu verlassen, deine Ziele sowie dein Selbstwert.

Deine Bedürfnisse

Jeder Mensch hat Bedürfnisse, seien sie physischer Art, wie z.B. Hunger, Durst oder Schlaf, oder emotionaler Art, wie z.B. Nähe, sozialer Austausch oder Wertschätzung. Wenn du etwas verändern möchtest in deinem Leben bzw. wenn du wachsen möchtest, kann es hilfreich sein, dir erst einmal bewusst zu machen, welche Bedürfnisse du hast und welche bereits erfüllt sind. Anhand dieser Erkenntnisse zeigt sich dir ganz deutlich, in welche Richtung es für dich geht. Hast du also zum Beispiel das Bedürfnis nach mehr körperlicher sowie emotionaler Nähe, dann kann ein daraus abgeleitetes Ziel möglicherweise eine erfüllte Partnerschaft sein. Die eigenen Bedürfnisse zu analysieren ist auch eine sehr gute Übung, um wertzuschätzen, was du bereits in deinem Leben hast, denn du erkennst eben auch, welche Bedürfnisse du dir bereits erfüllst.

Deine Motivation die Komfortzone zu verlassen

Die Komfortzone zu verlassen ist für die meisten Menschen die schwerste Aufgabe überhaupt, denn sie bietet Schutz und (vermeintliche) Sicherheit, dass alles so bleibt wie gewohnt. Und in der Tat kann diese Schutzzone dir Halt und Stabilität geben. Gleichzeitig hält sie dich jedoch auch vom Wachstum ab. Denn wenn du immer in den gleichen Gewohnheiten und Mustern bleibst, dann verändert sich nichts in deinem Leben und ohne Veränderung kann kein Wachstum stattfinden.

Es gibt zahlreiche Beschreibungen und Modelle für den Weg aus der Komfortzone. Ich selbst finde die Idee eines Vier-Phasen-Modells sehr hilfreich. Sobald wir aus der Komfortzone ausbrechen (Phase 1), kommen wir in einen Bereich der Angst (Phase 2). Hier spielen vor allem Selbstzweifel, Glaubenssätze und die Stimmen von außen, also unser Umfeld, eine entscheidende Rolle. Wenn es uns gelingt, trotz der Angst aus unserer Komfortzone zu treten und die Ängste anzunehmen und zu überwinden, dann kommen wir in einen Lernprozess (Phase 3). Hier lernen wir neue Fähigkeiten, neue Gewohnheiten, neue Qualitäten über uns selbst und leiten damit das Wachstum, die vierte Phase, ein. In dieser Phase beginnen wir unsere Potentiale wirklich zu entfalten. Wir haben erkannt, wozu wir in der Lage sind, unser Selbstwertgefühl gesteigert und wissen was in uns steckt. Hier setzten wir uns neue Ziele, entwickeln unsere Mission und kommen so unserer Vision immer näher.

Phasen aus der Komfortzone

Deine Ziele

Deine Ziel sind elementar wichtig um deinen Weg immer im Blick zu behalten und am Ball zu bleiben. Daher ist es auch so wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, wie Ziele motivierend formuliert werden. Ziele dienen dir als Meilensteine, als Leuchttürme auf deinem Weg hin zu deiner Vision. Halbherzig gesetzte Ziele führen daher meist zu mangelnder Motivation und dazu, dass du dich irgendwann fragst „Warum mache ich das hier überhaupt?“. Auf diese Frage solltest du immer eine positive und motivierende Antwort finden. Wie du deine Ziele formulierst kannst du hier noch einmal nachlesen.

Dein Selbstwert

Deinen Selbstwert zu erkennen ist wesentliches Schlüsselelement, um deiner Vision zu folgen und die Gestaltung deines Lebens selbst in die Hand zunehmen. Wenn wir das Wort Selbst-Wert einmal auseinandernehmen, dann wird klar was dahintersteckt: Welchen Wert schreibst du dir selbst zu? Wie viel bist du dir selbst wert, um dich auf deinen Weg raus aus der Komfortzone hin zu deiner Vision zu machen? Wenn du deinen Wert (er)kennst, wenn du realisierst, dass du unendlich kostbar bist und niemand außer dir selbst die Macht hat, dein Leben zu gestalten, dann wirst du aufhören zu hinterfragen warum es wichtig ist, dass du dich weiterentwickelst und du deiner ganz persönlichen Vision folgst – denn du bist es dir wert.

Im März werde ich mich vertiefter mit dem Thema Selbstwert und Selbstvertrauen auseinandersetzen, sowohl hier auf dem Blog als auch im Podcast.

Ich möchte dich begleiten

Die Auseinandersetzung mit diesen vier Faktoren – Bedürfnisse, Motivation, Komfortzone und Selbstwert – bedarf Geduld und liebevolle Zuwendung. Denke immer daran, das Leben und deine Entwicklung ist kein Wettkampf. Es wird Phasen in deinem Leben geben, da wird es dir leichter fallen Ängste zu überwinden und Selbstzweifel auszuräumen und dann wird es wieder Zeiten geben, in denen du dich zurückziehst, langsamer wirst und auch einfach mal verweilst. Erlaube dir all diese Phasen und lerne diese als Teil von dir zu akzeptieren.

Ich möchte dich auf diesem Weg unterstützen, dich inspirieren mit Impulsen, dir zu neuen Denkanstößen verhelfen und mich mit dir dazu austauschen. Hier auf meinem Blog sowie in meinem Podcast werde ich mich all diesen Themen zuwenden. Du darfst neugierig bleiben, denn parallel dazu arbeite ich bereits an einem Programm, welches dich Schritt für Schritt an die Hand nimmt und dir die nötigen Werkzeuge zur Verfügung stellt. Mit meinem Newsletter bleibst du immer auf dem Laufenden.

Vielen Dank fürs Lesen und ich freue mich auf deine Kommentare.

Hab eine achtsame Zeit,

Felix