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Ziele, Visionen und dein eigenes Potential. Alles wichtige Themen und Werkzeuge auf deinem Weg zu einem erfüllten Leben. Doch was, wenn du diesem Weg nicht wirklich vertraust? Was, wenn du trotz einer tollen Vision und gut formulierten Zielen sowie erkannter Potentiale nicht das Vertrauen hast, dass sich dein Leben auch wirklich in diese Richtung verändern kann? Richtig, du zögerst bereits beim ersten Schritt. Dein Ego in der Form von Ängsten und Zweifeln schaltet sich ein und hält dich zurück. In diesem Beitrag erfährst deshalb wie du es schaffst Vertrauen zu lernen mit einer starken Achtsamkeitspraxis.

Was bedeutet es überhaupt zu vertrauen?

Vertrauen ist subjektiv und ist die Überzeugung, der Glaube oder das Gefühl, dass etwas richtig ist, wie zum Beispiel eine Handlung, eine Aussage oder auch das ein Mensch „richtig“ ist, also die Wahrheit sagt. Das Vertrauen kann sich auch auf einen selbst beziehen, dann spricht man von Selbstvertrauen. Das Thema Selbstvertrauen wird im März eine größere Rolle hier auf dem Blog und im Podcast spielen.

Auch die Annahme, dass Handlungen überhaupt möglich sind oder dass man die Fähigkeit zur Ausführung bestimmter Handlungen besitzt, wird als Vertrauen bezeichnet. Wenn es Menschen an Vertrauen mangelt, dann sind sie misstrauisch, vorsichtig und meist auch ängstlich.

Mangelndes Vertrauen – warum?

Warum tun wir uns manchmal so schwer zu vertrauen? Objektiv betrachtet höre ich in meinem Umfeld den Satz „Na ob das gut geht?“ oder „Wo soll das bloß hinführen?“ häufiger, als Aussagen wie „Ich bin mir sicher, dass alles gut wird.“ oder „Ich vertraue darauf, dass sich eine Lösung findet.“. Warum ist das so? Sind wir alle Pessimisten und gehen grundsätzlich schon mal vom Negativen aus? Oder hat es etwas mit unserer Erziehung zu tun?

Ich denke, dass die meisten von uns in einer Familie groß geworden sind, die geprägt ist von traditionellen Mustern, sowohl was die Lebensbereiche Arbeit, Familie, Zukunft und Geld angeht. Meiner Beobachtung nach sind in unserer Gesellschaft die Themen Sicherheit und Planbarkeit tief verankert und halten uns von unkonventionellen Entwicklungen ab. Auch wenn ich gerade in den jüngeren Generationen immer mehr Innovation und Out-of-the-Box-Mentalität wahrnehme, meine und frühere Generationen kämpfen doch noch sehr mit diesen künstlichen Limitierungen. Und an dieser Stelle bediene ich mich auch gern an dem beliebten Vergleich zu den USA, wo ganz andere Glaubenssätze vermittelt werden an die Kinder und wo das Groß-Träumen regelrecht erwünscht ist.

Power-Tool: Was kann im besten Fall passieren?

Ich habe eine gute Nachricht für dich: jeder kann seine Glaubenssätze verändern und beginnen größer zu träumen und sich selbst mehr erlauben.

Ein sehr kraftvolles und zugleich sehr simples Werkzeug möchte ich dir an dieser Stelle an die Hand geben. Wenn du das nächste Mal vor einer Entscheidung zögerst, Angst hast, einen Fehler zu machen oder du unsicher bist, stell dir die folgende Frage: Was kann im besten Fall passieren? A du hast richtig gelesen. IM BESTEN FALL! Meistens stellen wir uns nämlich die Fragen „Was kann schon passieren?“ oder „Was wäre denn das Schlimmste?“ Mit dieser Herangehensweise limitieren wir uns jedoch direkt wieder. Wenn du die Fragen positiv formulierst, dann ist die Motivation für die Aufgabe gleich eine ganz andere.

Probiere es bei der nächstmöglichen Gelegenheit aus und beobachte dich und dein Verhalten dabei. Was ändert sich?

Wovor hast du Angst? vs. Realität

Dieses negative Denken und die Ängste, die uns abhalten und begleiten, sind natürlich immer sehr bildhaft, sehr intensiv, körperlich spürbar und natürlich super präsent. Ab wenn sie eines nicht sind, dann die Realität. Ängste sind berechtigt. Ängste sind natürliche Schutzmechanismen des Körpers, um das Überleben zu sichern. Diese elementaren Muster und Verhaltensweisen sind nach wie vor Bestandteil unserer Genetik und das ist gut so.

Allerdings projizieren wir heutzutage häufige Ängste auf Eventualitäten. Auf Annahmen, die wir uns überlegen und die vielleicht nur eine Möglichkeit von sehr vielen ist. Wir neigen dazu, uns eher zu überlegen was alles schieflaufen kann, als darüber nach zudenken was gut laufen kann. Es gibt Untersuchungen in der Psychologie dazu, dass wir uns negative Ereignisse viel stärker einprägen als Positive. Ein negativer Kommentar unter 500 positiven beschäftigt uns tagelang und veranlasst uns am Ende dazu, unser Verhalten zu ändern.

Um ins Vertrauen zu kommen, kann ein erster Schritt sein, dass du dir angewöhnst all deine Ängste zu nächst bewusst wahrzunehmen und anschließend zu hinterfragen, welcher „Wahrheitsgehalt“ dahintersteckt. Eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis kann dir dabei helfen diese Muster schneller zu erkennen.

Lerne auf dich und deine Entscheidungen zu vertrauen - eine starke Achtsamkeitspraxis kann dir dabei helfen

Worauf soll ich vertrauen?

Und wenn du an dem Punkt angelangt bist, dass du deine Ängste erkennst, sie analysierst und verstanden hast, dass sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht eintreten werden, dann bist du dem Vertrauen schon ein ganzes Stück näher. Aber worauf vertrauen? Wenn du weißt, dass deine Angst nur ein Konstrukt deines Egos ist, dann kannst du lernen auf dich selbst und damit auf deine Fähigkeiten zu vertrauen. Je öfter du nach dieser Einstellung handelst, desto öfter wirst du auch die positiven Erfahrungen machen, dass du vertrauen kannst. Dass du dir selbst vertrauen kannst. Auch wenn du zwischendurch mal negative Erfahrungen machen wirst, kannst du diese für dich als Lernchance begreifen und nutzen um es beim nächsten Mal anders zu machen. Wichtig ist, dass du nicht gleich wieder alles in Frage stellst.

“Es wird immer alles gut. IMMER.” – ein sehr guter Freund

Vertraue darauf, dass du immer die richtige Entscheidung triffst auf Grundlage deines aktuellen Erfahrungs- und Wissensstandes. Erst aus Erfahrungen lernen wir. Ein sehr guter Freund hat mir einmal in einer Krise geholfen und folgenden Satz zu mir gesagt: „Es wird immer alles gut. IMMER.“ Ich habe gelernt darauf zu vertrauen. Auch wenn der Spruch platt klingt und ich weiß genau, dass es gerade in schwierigen Phasen schwerfällt Vertrauen zu finden. Auch wenn man das ein oder andere Mal auf die Nase fällt, Entscheidungen trifft, die sich im Nachhinein als weniger optimal herausstellen, so hat man doch mit jeder Entscheidung die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und etwas darauf zu lernen.

positive Selbstbestärkung

Alles was ich hier beschriebe ist ein Prozess. Ich möchte dir nicht vormachen, dass all das innerhalb von wenigen Tagen umsetzbar ist und du danach voller Vertrauen bis ans Ende deines langen Lebens bist. Du wirst immer wieder angehalten sein, zu hinterfragen, neu zu sortieren und erneut ins Vertrauen kommen. Das Leben ist unvorhersehbar und genau das macht es so spannend.

Eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis und eine optimistische Haltung dem Leben gegenüber sind aber auf jeden Fall schon mal ein guter Anfang. Ich selbst beschäftige mich seit über 10 Jahren nun mittlerweile mit Achtsamkeit und erlebe immer wieder neue Situationen in denen ich zurück in mein Vertrauen finden darf. Das klappt mal sehr gut, mal weniger. Wenn du dir angewöhnst ein positives Selbstbild zu entwickeln und dir selbst zu vertrauen, dann ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Umsetzung mit motivierenden Routinen – eine Achtsamkeitspraxis entwickeln

Was mir am meisten bei der Umsetzung der Achtsamkeitspraxis hilft, sind motivierende und bestärkende Routinen jeglicher Art. Nach dem ich dir im Januar nun einen Einblick darin gegeben habe, wie du zunächst deine Richtung und deinen Kompass fürs Leben ausrichtest, möchte ich dich im Februar begleiten die ersten Schritte in die Umsetzung zu bringen. Deshalb werde ich mich im Februar auf das Thema Routinen konzentrieren und dir eine Reihe von Tipps mit an die Hand geben, wie es auch dir gelingen wird, Routinen im Alltag zu implementieren oder deine bestehenden Routinen neu zu überdenken und anzupassen.

Und an dieser Stelle noch einmal die Erinnerung: Leben ist Wachstum und Wachstum bedeutet Veränderung. Und Wachstum oder das Verlassen der Komfortzone kann manchmal eine Herausforderung darstellen, die es sich aber auf jeden Fall lohnt anzunehmen.

Ich wünsche dir eine achtsame Zeit,

Felix